ich, du, wir – füreinander – miteinander – Wir gestalten gemeinsam unser Lernzuhause!

Leistungskonzept der ALS

Um die Leistungen eines Kindes bzw. die Lern- und Leistungsentwicklung individuell festhalten zu können, ist uns der Dreischritt wichtig:

Leistungen wahrnehmen, Leistungen beurteilen, Leistungen rückmelden.

Die individuellen Lernfortschritte bzw. die individuelle Lernentwicklung eines jeden einzelnen Kindes stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Wahrnehmung der Leistungen findet tagtäglich im Unterrichtsgeschehen durch die sonstige Mitarbeit (SoMi) statt und betrifft das fachspezifische Arbeitsverhalten (Fachinteresse, Motivation, Selbstständigkeit, Kontinuität, Methodenkompetenz) sowie die mündlichen und schriftlichen Beiträge. Hierzu zählen qualitative Wortbeiträge, Heft- und Mappenführung, Tests, Präsentationen oder punktuell Lernzielkontrollen (LZK) ..

Grundsätzlich wird zwischen mündlichen und schriftlichen Formen der Lernzielkontrolle unterschieden. Je nach Fach und /oder Thema können diese auch als praktische Lernzielkontrolle durchgeführt werden und ersetzen dann wahlweise eine Form der mündlichen oder eine Form der schriftlichen Leistungsermittlung. Sowohl in der mündlichen als auch in der schriftlichen Ermittlung sollten unterschiedliche Formate gewählt sein. Es müssen in der Grundschulzeit vier verschiedene mündliche Formate und fünf verschiedene schriftliche Formate gewählt werden (s. schulinterner Lehrplan).

In der SEP sind insgesamt sechs Lernzielkontrollen vorgesehen:

Stufe 1: eine mündliche und eine schriftliche LZK

Stufe 2: zwei mündliche und zwei schriftliche LZK

In der Stufe 3 sind im gesamten Schuljahr fünf und in der Stufe 4 sind sechs Lernzielkontrollen vorgesehen:

Stufe 3: zwei mündliche und drei schriftliche

Stufe 4: zwei mündliche und vier schriftliche

Sollten darüber hinaus weitere Lernzielkontrollen stattfinden, so sind diese stufenintern gleich zu handeln!

Die Beurteilung der Leistungen sind kriterienbezogen und transparent für alle Beteiligten.

Die Kriterien sind inhaltsbezogen auf die Fachkompetenzen und prozessbezogen auf die allgemeinen Kompetenzen. Von Schuljahr zu Schuljahr wächst die Anzahl der inhaltsbezogenen Kriterien; bei den LZK`s in Stufe 1 und 2 müssen jeweils ein prozessbezogenes Kriterium und in Stufe 3 und 4 müssen zwei prozessbezogene Kriterien bedacht sein. Den Kindern müssen die Kriterien bekannt sein.

Grundlagen der Leistungsbewertung

Gesamtnote

Die Gesamtnote im Fach Deutsch setzt sich aus den Bereichen Sprachgebrauch, Rechtschreibung und Lesen zusammen. Die Leistungen aus den Bereichen Sprachgebrauch und Lesen fließen zu jeweils 40% in die Gesamtnote ein und die Leistungen aus dem Bereich Rechtschreiben zu 20%.

Bei der Note zum Bereich Lesen werden die vier Komponenten beachtet:

  • Lesegenauigkeit
  • Lesegeschwindigkeit
  • Dekodierung
  • Prosodie

Notenstufen

Die Noten in den Klassen 3 und 4 werden gemäß nachfolgender Tabelle vergeben:

Note Prozentwerte

1 > 95 %

2 > 83 %

3 > 68 %

4 > 50 %

5 > 20 %

Die Aufgaben der LZK sind den drei Kompetenzstufen zuzuordnen und durch Würfelbilder transparent zu gestalten:

Kompetenzstufe 1: Erlerntes wiedergeben /reproduzieren

Kompetenzstufe 2: Erlerntes anwenden

Kompetenzstufe 3: Erlerntes übertragen

Die LZK sind so konzipiert, dass der Prozentrang bei Erfüllung der Aufgaben auf Stufe 1 ein ausreichend erreicht wird.

Nach einer LZK füllen die Kinder einen Selbsteinschätzungsbogen aus. Dieser wird dann von der Lehrkraft ebenfalls ausgefüllt und muss von den Eltern unterschrieben werden.

Die Zeugnisnote setzt sich aus SoMi und den LZK zusammen. Die SoMi- Benotung beinhaltet 10 % fachspezifisches Arbeitsverhalten, 30 % mündliche Mitarbeit sowie 30 % schriftliche Mitarbeit. Die LZK`s stellen ebenfalls 30 % der Zeugnisnote dar.

In Fächern ohne LZK gilt: 10 % fachspezifisches Arbeitsverhalten; 45 % mündliche Mitarbeit, 45% schriftliche Mitarbeit.

Die Rückmeldung der Leistungen erfolgt

tagtäglich im Unterrichtsgeschehen durch

  • direktes Lehrer*innenfeedback sowohl zu den mündlichen als auch schriftlichen Beiträgen
  • kriteriengeleitete Feedback -und Tipprunden in der Lerngruppe untereinander
  • Nutzung des LOG-Buches

punktuell in den LZK´s durch:

  • Selbst- und Fremdeinschätzungsbögen
  • Notengebung ab Stufe 3

zweimal jährlich an die Eltern durch

  • Beratungswoche (1. Halbjahr)
  • Eltern-Kind-Sprechtage (2. Halbjahr mit der OGS)
  • Zeugnisse
  • Förderempfehlungen